Die S(tadt)-Bahn: Tummelplatz der pendelnden Idioten

17 03 2010

Heute Morgen war es mal wieder soweit. Um zur Arbeit zu gelangen begang ich den grossen Fehler die Stadtbahn anstatt den Bus zu benützen. Meine Entscheidung sollte bald gestraft werden…

Zuerst musste ich zuschauen wie der Bus vor der Bahn abfuhr, da diese (wie morgens mittlerweile üblich) mit einigen Minuten Verspätung eintrudelte. Kann man verkraften, ist kein Beinbruch.

Was dann aber wirklich gelinde gesagt mein Gemüt erregte, war zum Beispiel ein Herr im “besten” Alter (40-50) im Anzug. Dieser pflanzte sich zusammen mit seiner Sporttasche und seinem Notebookcase vor die Zugstür, bei welcher die nächsten drei Stationen einige Fahrgäste zusteigen würden (ich glaube es lässt sich erahnen was nun passierte).

Bei der nächsten Station angekommen öffnete sich besagte Tür mit dem Herrn im Anzug davor. Dieser machte allerdings keine anstalten sich mit seinen Gepäckstücken zur Seite zu bewegen, was die einsteigenden Fahrgäste dazu Zwang, sich mehr oder weniger mühsam an ihm vorbei zu drängen. HALLO! Hirn nicht erst im Büro einschalten, sondern spätestens beim Verlassen der Wohnung/ des Hauses!

Dieser Herr steht nur stellvertretend für hunderte solcher Idioten, welche jeden Tag das Pendlerleben anderer mühsamer und komplizierter machen als es beim beschränkten Platzangebot ohnehin schon ist!

Ein weiterer Dorn im Auge sind mir jene Fahrgäste die an der nächsten Station aussteigen wollen, ihren Arsch aber erst von ihrem Platz bewegen wenn der Zug bereits angehalten hat. Dann zwängen sich diese geistigen Amöben durch die anderen Pendler hindurch zum Ausgang. Bewegt euren Arsch nur etwas früher und schon habt ihr mehr Zeit und weniger Stress!

Und zuguter letzt jene Subjekte welche sich vor der Zugstür drängen während dieser einfährt. ES GIBT AUCH LEUTE DIE DEN ZUG VERLASSEN WOLLEN!!! Wundert euch nicht wenn ihr Schulter- und Ellbogenstösse kassiert wenn ihr nur wie die Ölgötzen rumsteht und keinen Platz macht.

Ich habe fertig!





Das iPhone-Dilemma

15 03 2010

Überall sieht man Leute mit dem Smartphone von Apple (oder anderen Herstellern) in der Hand oder am Ohr.

Doch wieviele Leute nutzen die Möglichkeiten ihres Gerätes voll aus? Wohl nur ein kleiner Prozentsatz. Ich selbst zähle mich zum grösseren Prozentsatz der Smartphone-Klientel, welcher so ein Telefon bloss aus Spass oder um dem Hype zu folgen angeschafft hat.

Doch ich gehöre wenigstens zu den Menschen welche ihr eigenes Gerät bedienen können und falls Probleme auftauchen sollten, diese selbstständig durch probieren oder googeln lösen können!

Doch wenn dann Leute fragen stellen wie:

  • “Wo kommt denn hier bitteschön die SIM-Karte rein?”
  • “Wie kann ich denn mein E-Mail-Konto einrichten?”
  • “Wie schreibe ich denn bitteschön eine SMS?”
  • “Wenn die Leute von Apple schon so ein schnuckliges Telefon entworfen haben, warum haben sie nicht an die Frauen gedacht und einen Bedienstift beigepackt?”
  • “Wieso ist denn die Facebook-App nicht vorinstalliert? Müsste diese nicht dabei sein?”
  • “Wie bekomme ich denn nun diese tolle App die ich bei meiner/m Freund/in gesehen habe? Sie wissen schon, diese mit den Schminktipps/ Werkzeugen/ Knarren/ etc.?”

Ich könnte unendlich so weitermachen…

Und jedes mal wenn ich eine dieser oder ähnliche Fragen höre, spielt sich vor meinem inneren Auge ein Film ab in welchem ich den fragenden Kunden mit dem Kopf gegen die Tastatur haue (so ungefähr zwei dutzend mal) und ihm dabei ins Ohr brülle: “Google denn Mist!!!” Aber mal ehrlich, wenn man keine Ahnung von dem ganzen Schrott hat,  soll man den Kauf doch lieber sein lassen!

ACHTUNG: AN ALL JENE DIE SICH IN DEM OBIGEN FRAGEN WIEDERERKANNT HABEN =>Wenn ihr zu blöd seit ein iPhone zu bedienen, warum dann eins anschaffen?! Lasst es lieber sein und kauft euch was hübsches zum Anziehen oder sonst irgendeinen Käse!

Und für all jene die mit dem Gedanken spielen mit solchen oder ähnlichen Fragen zum nächsten Handy-Shop zu rennen: denkt doch nochmal nach ob ihr das Problem nicht selbst lösen könnt. Ihr erspart euch einen peinlichen Auftritt und den Angestellten im Laden einen weiteren Moment in welchem sie an der Menschheit zweifeln müssen.

Besten Dank.





Früher war alles besser…

26 02 2010

So oder so ähnlich fangen die meisten Konversationen zwischen alten Leuten an…

Gerade eben musste ich einer dieser Anekdoten lauschen währendem ich im Bus sass. Der ältere Herr sinierte darüber was er früher so getan habe, wie er dann mit 60 Jahren aus seinem Job geschmissen (frühpensioniert) wurde weil er “zu teuer” für seinen Arbeitgeber wurde.

Mit sovielen Jahren an Lebenserfahrung sollte es Ihm doch aber klar gewesen sein, dass scheisse nunmal passiert! Was beschwert er sich denn überhaupt? Schliesslich bezahlen all die anderen Erwerbstätigen in der Schweiz einen Teil seines Ruhestandes.

Und keiner kann mir sagen das wir die AHV jetzt abgeben müssen damit es uns auch mal besser geht im Alter… Bis unsereins in 40-50 Jahren in den Ruhestand geschickt wird, sind wir bereits schon eine Weile auf uns selbst gestellt was die Altersvorsorge betrifft…








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